Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin

Die Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin bietet folgende Weiterbildungsmöglichkeiten für angehende Fachärzte an:
Basisweiterbildung Innere Medizin (36 Monate, gemeinsam mit den Kliniken für Geriatrie, Gastroenterologie/Diabetologie/Allgemeine Innere Medizin sowie Allgemeine und Interventionelle Kardiologie)
Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie (24 Monate, volle Weiterbildung nach neuer WBO)
Zusatzweiterbildung Schlafmedizin (18 Monate, volle Weiterbildung)

Basisweiterbildung Innere Medizin

  • Kennenlernen aller internistischen Kliniken mit ihren jeweiligen Schwerpunkten (Gastroenterologie/Diabetologie/Allgemeine Innere Medizin, Pneumologie/Schlaf- und Beatmungsmedizin/Palliativmedizin, Allgemeine und Interventionelle Kardiologie, Geriatrie)
  • Kennenlernen der Zentralen Notaufnahme und der Intensivstation für jeweils 6 Monate
  • Basisdiagnostik und Befundinterpretation in Sonografie, Echokardiografie, Lungenfunktion etc.

Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie

Sie erhalten als Teammitglied der pneumologischen Abteilung die Möglichkeit, das komplette Spektrum der Pneumologie systematisch zu erlernen und zu vertiefen:

  • Bronchoskopie in starrer und flexibler Technik einschließlich diagnostischer Probenentnahmen (Lavage, BAL, transbronchiale Biopsien, Schleimhautbiopsien, Endobronchialer Ultraschall (EBUS) mit LK-Punktion, starre Bronchoskopie)
  • thorakale Sonographie mit Punktionstechnik von Pleura und Lunge sowie Drainageanlage, Pleurodese und Pleurolyse
  • Sonographie des rechten Herzens und des Lungenkreislaufs mit transösophagealen Untersuchungen des Mediastinums und Rechtsherzkatheter (auch in Kooperation mit der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie im Haus)
  • Lungenfunktionslabor mit Blutgasanalyse, Ganzkörperplethysmographie, Diffusion, Spiroergometrie, atemmuskuläre Funktionsmessung sowie unspezifischer Hyperreagibilitätstestung
  • Schlafmedizinisches Zentrum mit 10 Polysomnographie-Messplätzen; nicht-invasive Beatmung, transkutane CO2-Messung, kardiorespiratorische Polygraphie, nasale Highflowtherapie, BGA-Kontrollen und Sauerstofflangzeittherapie
  • Intensivstation für pneumologische Patienten mit sämtlichen apparativen Möglichkeiten der Intensivmedizin
  • Diagnostik und Behandlung der Tuberkulose und nicht-tuberkulöser Mykobakteriosen
  • Staging maligner thorakaler Tumore einschließlich Indikationsstellung und Vorstellung in der interdisziplinären Tumorkonferenz; Erstellung von onkologischen Therapieplänen und Durchführung von Chemotherapien
  • pneumologische Sprechstunde für die Diagnostik und Behandlung interstitieller und seltener Lungenerkrankungen
  • radiologische Diagnostik für die gesamte Innere Medizin
  • Lungenkrebszentrum mit wöchentlichen, interdisziplinären Tumorkonferenzen mit dem Schwerpunkt thorakale Onkologie mit Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen, Palliativmedizinern, Psychoonkologin
  • wöchentliches multidisziplinäres Board für Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD-Board)
  • wöchentlich stattfindende pneumologisch-thoraxchirurgische Fallkonferenz
  • wöchentlich stattfindende pneumologisch-kardiologische Fallkonferenz
  • multidisziplinäres Emphysemboard

Zusatzweiterbildung Schlafmedizin

Sie erhalten als Teammitglied der pneumologischen Abteilung die Möglichkeit, das komplette Spektrum der Schlafmedizin systematisch zu erlernen und zu vertiefen:

  • Grundlagenkenntnisse Schlafmedizin und Schlafforschung, Ätiologie von Schlafstörungen
  • Erstuntersuchung bei Schlafstörungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen
  • Durchführung und Auswertung von kardiorespiratorischen Polysomnographien und Polygraphien, Kapnographie, Blutgasanalysen
  • Erlernen verschiedener Behandlungsformen schlafbezogener Atmungsstörungen , z.B. CPAP, APAP, BiPAP, IPPV, NPPV, PSV, PCV, ASV
  • MSLT, MWT, Vigilanztestung
  • Behandlung verschiedener Formen der respiratorischen und ventilatorischen Insuffizienz durch NIV (nichtinvasive Beatmung) beziehungsweise Heimbeatmung
  • Erwerb von Grundlagenkenntnissen über Ein- und Durchschlafstörungen sowie zirkadiane Rhythmus-Schlafstörungen
  • Diagnostik und Therapie weiterer Schlafstörungen, z.B. Restless-legs-Syndrom, Narkolepsie, REM-assoziierte Verhaltensstörung u.v.m.
  • Erlernen von verhaltenstherapeutischen Techniken in der Insomniebehandlung